Auf-/Abbau: Wir suchen Texte für die BRACHE #3

Wir reißen Bauzäune nieder, legen uns ins Offene, hämmern in Satzkonstrukte. Bauen Leitern aus Absätzen, lose Mauern aus Metaphern: Für die nächste BRACHE suchen wir literarische und illustrative Beiträge, die sich mit dem Auf- und Abbauen beschäftigen. Der Open Call richtet sich an alle Menschen, die im Ruhrgebiet leben und/oder einen Bezug zum Ruhrgebiet haben.

Wie sieht ein Text aus, der ein Fundament braucht und zugleich lernen will, ohne eines zu stehen? Was tragen Worte ab, um für die nächsten Platz zu schaffen? Muss die Fassade fallen oder gefällt uns ihr poröser Anblick? Etwas Bestehendes bröckelt, wird eingerissen oder rückgebaut. Zwischen Baustelle und Brache entdeckt sich ein Möglichkeitsraum.

Die ersten beiden Open Calls haben Spuren hinterlassen, eure Einsendungen zeugten vom Hunger und vom Selbst. Nun fragen wir: Wie bauen wir gemeinsam weiter, vielstimmig und riskant? Wir suchen Beiträge, die vom Aufbauen und Abreißen erzählen, mit der Architektur spielen, Sprache(n) aufschichten oder visuelle und formale Experimente wagen.

Eingereicht werden können:

  • Prosa (Erzählung, Essay etc. – max. 12.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
  • Lyrik (max. 5 Beiträge)
  • Illustrationen (max. 3 Beiträge)
  • Comic Strips (max. 2 Beiträge)

Neben den Beiträgen als Word-Datei (Times New Roman, Schriftgröße 12) bzw. im Bildformat (druckfähige JPG-Datei) bitten wir auch in einer separaten Datei um eine Kurzvita (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen). Die Beiträge müssen unveröffentlicht sein.

Wenn die Beiträge im Original in einer anderen Sprache als Deutsch verfasst wurden, bitten wir darum, eine Übersetzung mitzuschicken.

Illustrationen und Comic-Strips können aus drucktechnischen Gründen nur einfarbig gedruckt werden.

Einreichungen bis zum 10. April 2026 an: mail@brache-literatur.de