BRACHE sucht für die zweite Ausgabe literarische oder illustrative Beiträge, die sich mit dem rätselhaften Gebiet des Selbst beschäftigen. Der Open Call richtet sich an Schwarze/afrikanische/afro-diasporische Menschen, die im Ruhrgebiet leben und/oder einen Bezug zum Ruhrgebiet haben.
Was geschieht, wenn ich das Wort Ich schreibe? Was ist das für eine Fläche, die sich über das Papier hinaus ausbreitet? Sie spiegelt und ist zersplittert, sie ist offen und in sich geschlossen. Dieses neue Ich scheint sich von mir abzulösen und einen eigenen Weg zu gehen. Ob als Einzel- oder Doppelgänger*in, ob als Werkzeug zum Ertasten der Umgebung, als Dokumentation flächendeckender Erinnerungen oder lediglich als Verzeichnis der eigenen Existenz. Ob Selbstgespräch, Selbstportrait oder Selbstinszenierung. Ob self care, Selbstüberhöhung oder Selbstverlust. Ob allein oder mehrstimmig. Ob als Brücke zu einem Du oder auf der Suche nach einem Wir: Ich bin hier und ich bin es auch. Me, myself and I.
Eingereicht werden können:
- Prosa (Erzählung, Essay etc. – max. 12.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
- Illustrationen (max. 3 Beiträge)
- Comic Strips (max. 2 Beiträge)
Neben den Beiträgen als Word-Datei (Times New Roman, Schriftgröße 12) bzw. im Bildformat (druckfähige JPG-Datei) bitten wir auch in einer separaten Datei um eine Kurzvita (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen). Die Beiträge müssen unveröffentlicht sein.
Wenn die Beiträge im Original in einer anderen Sprache als Deutsch verfasst wurden, bitten wir darum, eine Übersetzung mitzuschicken.
Illustrationen und Comic-Strips können aus drucktechnischen Gründen nur einfarbig gedruckt werden.
Einreichungen bis zum 12. Oktober 2025 an: mail@brache-literatur.de